Dienstag, 4. Juli 2017

Embird - meine neue Stick-Software

In der letzten Zeit habe ich mich wieder etwas meiner Näh- und Stickmaschine zugewendet. 

Zu meiner Stickmaschine gehörte beim Kauf das Programm Digitizer Ex Jr, welches ich seit meinem PC Kauf vor 2 Jahren gar nicht mehr auf dem Rechner habe - so lange verstaubt schon alles im Nähzimmer!
Leider ist das Programm nicht mehr kompatibel mit Windows 10. Oh, und nun?

Nun habe ich Freund Google mal gefragt, was denn ein neues Programm kosten würde, am besten eines mit dem man auch selbst digitalisieren kann. Und schön wäre es, wenn noch irgendwo ein Kurs dazu angeboten wird. Aber leider ist das Programm viel zu teuer und Kurse: Mangelware!

Aber es muss ja auch nicht das gleiche Programm sein, ich bin doch flexibel. Bei meinen Recherchen bin ich bei Embird gelandet. Kurse  gibt es da zwar auch kaum, aber Foren habe ich einige gesehen.

Dann bin ich bei Silke Hupka gelandet, sie verkauft die Software, bietet Support und hat auch eigene Online-Schulungen entwickelt. Da ich ja seit über 10 Jahren selbst technischer Support für Online-Schulungen bin, bin ich doch firm in sowas und habe dort bestellt:

Erst mal Embird Basic. Das ist das Grundprogramm ohne das nichts geht. Dann kann man verschiedene Erweiterungen dazu kaufen, z.B. das Digitalisierungsmodul oder eines für Kreuzstich oder für Schriften etc.

Ich habe gedacht: anderes Programm, andere Bedienung, fängst du halt nochmal von vorne an. Das Grundmodul Editor habe ich nun auch schnell durchgearbeitet und bin mit den einfachen Sachen vertraut. Hier geht es um die Bearbeitung von gekauften Stickdateien, wie kann ich diese spiegeln, verdoppelt, Teile entnehmen, Schrift zusätzlich platzieren.



Auch der Embird Manager ist ganz interessant. Man hat die Möglichkeit Lieblings-Speicherpfade anzugeben, so muss man sich beim Speichern nicht immer durchklicken. Auch das Arbeiten mit Garnkatalogen ist eine schöne Sache, wenn man denn immer alle Garne von einem Hersteller kauft - ansonsten hat man viel Arbeit einen eigenen Katalog zu erstellen.

Viele Inhalte beschäftigen sich mit der Bedienung von Windows, also kopieren, speichern und so einfache Sachen, die einfach Grundvoraussetzung bei der Bedienung eines PC sind. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es besser war nochmal von vorne anzufangen als ins kalte Wasser zu stürzen und mit einer völlig unbekannten Software digitalisieren zu lernen.

Die Online-Kurse von Silke bestehen aus Textdateien und Videos. Wer lieber liest, kann alles durchlesen und wer lieber sehen und nachmachen will, der schaut sich das Video an - oder natürlich beides. Stickdateien zum Üben gibt es gratis dazu und wenn man irgendwo hängt kann man Silke anschreiben, sie antwortet immer zeitnah!

Aber nun ist es so weit und ich starte das erste Digitalisierungs-Modul!

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