Donnerstag, 5. Januar 2017

TCM Feedback nach 2 Monaten

Vor knapp 2 Monaten habe ich meine erste Teemischung erhalten und auch meine Vorgabe zur Nahrungsumstellung.

Was hat sich seitdem getan?

Grund meines Besuches bei der Heilpraktikerin mit TCM-Ausrichtung war mein Fersensporn. Der ist fast vollständig weg. Ich merke tagsüber gar nichts mehr, kann wieder mein große Runde spazieren gehen, d.h. meine 10.000 Schritte am Tag laufen - dann aber merke ich abends beim Aufstehen vom Sofa, wenn ich einige Zeit gelegen habe, noch ein leichtes Stechen im Fuß. Deshalb drehe ich diese große Runde auch nicht täglich.

Mein Tee-Granulat, das ich dreimal täglich einnehmen soll, habe ich regelmäßig getrunken. Es ist zu einer festen Einrichtung geworden: einmal morgens bevor ich aus dem Haus gehe, wenn ich von der Arbeit zurück komme und wenn ich von der Gassi-Runde mit dem Hund zurück komme. Der Tee schmeckt immer noch gut, ich bin ihn noch nicht leid geworden.
Da meine Heilpraktikerin jetzt für 4 Wochen in den Urlaub gefahren ist und ich mich leicht verschätzt habe, was den Vorrat an meinem Teegranulat angeht, geht es mir langsam aus. Gestern wollte ich selbst in der Apotheke nach bestellen, aber das geht nicht. Die Apothekerin hat mir erklärt, dass das "wie Medizin" zu behandeln sei und ohne Verordnung bekomme ich das nicht. Das hat mir zwar meine Heilpraktikerin auch erzählt, aber ich habe es ihr nicht so recht geglaubt. Schließlich ist das doch sowas wie ein homöopathisches Mittel, oder? Nun gut, jetzt muss ich täglich etwas reduzieren.

Was die Ernährung angeht, ist die Umsetzung gemäß meiner individuellen Liste sehr schwierig. Wenn man zuhause ist und Zeit hat, dann geht es noch, aber wehe man ist unterwegs.
Fängt schon an im Hotel: was gibt es da zu essen, meistens Brot und Brötchen, Müsli - aber keinen Brei. Auch Sojamilch gibt es nicht überall.
Wenn man mal "zwischendurch" etwas essen will und sieht sich suchen beim Bäcker um oder im Lebensmittelgeschäft sieht es auch nicht besser aus. Mehl und Zucker ist fast überall drin und Obst soll ich nur gedünstet essen. Da bleibt nicht viel übrig - oder man sündigt.

Ich habe für mich eine wöchentliche Liste angelegt, in die ich mein Essen eintrage. In dieser Liste plane ich auch welches Fleisch, Fisch oder Gemüse es im Laufe der Woche geben soll. Ich schreibe auf wann ich mir mal ein (selbst gebackenes, ohne Mehl!) Brötchen gönne oder welchen Brei ich schon am Vorabend kochen werde. So wird es abwechslungsreich und das Dranbleiben fällt nicht so schwer.

Wie sieht denn nun so ein Essens-Tag aus?
Ich bin beim warmen Frühstück geblieben. Es gibt Dinkelgriesbrei, Reisbrei, Quinoa-, Hirse-, oder Amaranthbrei mit gedünstetem Obst und gerne mit Zimt.
Manchmal esse ich die Hälfte morgens früh bevor ich aus dem Haus gehe und den Rest in der Frühstückspause an der Arbeit. Manchmal gönne ich mir hier auch ein selbst gebackenes Brötchen oder ein Soja- oder Lupinenjoghurt mit frischem Obst und einem Hauch Müsli oben drauf.
Kaffee mit Sojamilch. Von Kuhmilch bin ich ganz abgekommen, habe sämtliche Milchsorten wie Mandel, Dinkel, Kokos etc. ausprobiert und bin bei einer bestimmten Soja-Sorte hängen geblieben.

Mittags gibt es je nach Hunger eine Gemüsesuppe oder Tomatensuppe oder auch mal ein Baby-Gläschen mit Obst. Auch Eiweißriegel habe ich vorrätig. Alles was über 20 % Zucker beinhaltet kaufe ich gar nicht mehr und habe mir vorgenommen dies mittelfristig noch weiter zu reduzieren.

Abends koche ich "ganz normal" und esse warm zusammen mit meinem Mann. Wir haben noch nie Fertiggerichte gekauft, immer frisch gekocht, von daher ist hier keine große Umstellung vorhanden. Es reicht ja auch wenn man einmal die Woche Nudeln kocht, Gemüse schmeckt doch auch ganz lecker. Nun wird Schwein weg gelassen, statt dessen versuche ich auch mal Soja-Granulat und Tofu. Hier müssen wir noch ausprobieren, welche Produkte uns schmecken und welche nicht.

Nicht ganz so eng möchte ich den Verzehr von Eiern, Käse und Nüssen sehen, den ich eigentlich einschränken soll. Aber da ich ja nicht allergisch bin denke ich, dass der Verzehr einmal pro Woche pro Lebensmittel nicht verkehrt sein kann. Ich werde es bewußter zu mir nehmen und genießen. Alles weg zu lassen schränkt meine Lebensqualität zu sehr ein. Und da ich keine Süßigkeiten mehr brauche, gönne ich mir diese Lebensmittel ab und zu.

Allgemeinzustand:
Allgemein gesehen geht es mir gut. Ich meine schon, dass die Lustlosigkeit, diese Antriebslosigkeit sich stark verringert hat und ich wieder mehr Lust habe etwas zu unternehmen und auszuprobieren. Deshalb werde ich weiter machen und freue mich auf die Rückkehr meiner Heilpraktikerin aus dem Urlaub und damit auf meine nächste Akupunktur. Diese ist wirklich herrlich, man steht auf und ich meine ich hätte gerade eine Yoga-Stunde mit Tiefenentspannung hinter mir.



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