Donnerstag, 11. Mai 2017

Staubsaugerduft, Duftperlen für den Beutel

Es muffelt nicht mehr bei uns!

Wir haben einen Hund - und wenn er mal wieder beim Gassi gehen nass geworden ist, dann muffelt es einfach im Haus nach nassem Hund.

Ich habe es schon einmal mit einigen Tropfen ätherischen Öl auf den Staubsaugerbeutel versucht, aber das halb nur kurzfristig. Als ich diese Perlen hier bei Amazon gefunden habe, wollte ich sie gleich bestellen und testen, ABER: es ist ein Plus Produkt, d.h. es kommt nur zu mir nach Hause, wenn ich für über 20 Euro bestelle und der/die Artikel direkt von Amazon verschickt werden. Leider hat es dann noch eine ganze Weile gedauert bis die Perlen den Weg in unseren Sauger gefunden haben...

Das Produkt an sich ist toll! Vier Beutelchen mit Perlen werden geliefert, die Perlen kommen einfach in den leeren Beutel und beim Saugen duftet es dann - anfangs recht stark - nach Magnolie - oder zumindest blumig.

Ist der Beutel voll, werden die Perlen natürlich mit entsorgt, wie lange ein Perlenbeutelchen hält, hängt demnach davon ab wie oft man staubsaugt.

Ich finde den Duft sehr angenehm, auch wenn er anfangs fast zu stark ist. Aber lieber blumig, statt muffig. Ist das letzte Beutelchen im Sauger, wird nachbestellt. Absolute Kaufempfehlung meinerseits, super Erfindung!


 

Dienstag, 9. Mai 2017

Struwwelpeter

Mein Enkel wird nächsten Monat 4 und ich darf ihm oft und gerne Märchen vorlesen. Da ich Hänsel und Gretel sowie der Wolf und die sieben Geislein nicht mehr hören kann, kam mir diese Alternative gerade recht.
Das Titelbild des Struwwelpeters hat mich angesprochen, den habe ich als Kind doch auch schon gekannt. Vom Titel her habe ich mich auch so vage an den Daumenlutscher, Hand guck in die Luft, den Zappel-Philipp und den Suppen Kaspar erinnert, die anderen Titel haben mir nichts (mehr) gesagt.

Die Geschichte vom Struwwelpeter, die für mich ausschlaggebend für meinen Download war, habe ich erst einmal vergeblich gesucht. Abgebildet war er zwar in der Kindle Version, aber nur mit einem kurzen Text darunter. Das hat mich doch sehr verwundert, mir war nicht bewußt, dass es den Struwwelpeter in Kurz- und Langversion gibt. Hier wird man mit ein paar Zeilen abgespeist, das war mir vorab nicht bewußt, da es nirgends erwähnt wird.

Alle Geschichten sind sehr kurz und wirklich grausam. Der Daumenlutscher zum Beispiel: einmal kurz alleine zuhause, heimlich mal am Daumen gelutscht, springt der Schneider ins Zimmer und schneidet beide Daumen ab. Mein Enkel hat zum Glück nie am Daumen gelutscht. Er sagte gleich "Sowas mache ich nicht, das passiert mir nicht". Vielleicht hatte er ein wenig Angst, zumindest Respekt.

Ich bin nicht so ganz sicher, ob das heute noch pädagogisch wertvoll ist. Klar stirbt auch der böse Wolf beim Rotkäppchen. Aber er ist eine Märchenfigur genau wie Rumpelstilzchen, das ein böses Ende findet.

Hier trifft die Gewalt auf die Kinder, nicht auf Märchenfiguren. 

Von daher werde ich das eBook wieder löschen und nicht öfters vorlesen. Ich empfehle es nicht weiter.

Montag, 8. Mai 2017

Salatsoße ohne Kalorien

Da ich ein paar Kilos zugelegt habe und diese gerne wieder los werden möchte, gibt es öfters mal Salat. Klar kann man Salatsoßen selbst machen, aber zum Einen kostet das oftmals Zeit und zum Anderen sind sie auch oftmals kalorienintensiv, gerade wenn sie mit Öl hergestellt werden.

Damit ich nicht ständig die Salatsoße aus Naturjoghurt mit Kräutern anrühre, wollte ich mal für Abwechslung sorgen und eine fast kalorienfreie Salatsoße probieren. Die guten Bewertungen bei Amazon haben mich neugierig gemacht.






 

Die Salatsoßen gibt es als Viererpack zum Probieren, allerdings war mir das ein zu großes Paket. Was machen, wenn die doch nicht schmecken und man sie entsorgen muss? Wäre schade ums Geld. Also habe ich mir erst einmal eine Soße bestellt, Cesar Soße, die mag ich am liebsten.




Mit nur 1 Kalorie pro 100 Gramm, kann man hier großzügig sein. Allerdings ist die Soße sehr dickflüssig. Wer schon mal mit Xanthan angedickt hat, der weiß was passiert wenn man zu viel davon nimmt: die Masse wird gummiartig. Und so sieht die Soße aus. Von der Farbe und Geruch ok, aber wie gesagt, die Konsistenz sehr dick. Eigentlich zu dick um sie in einem extra Döschen zu transportieren und an der Arbeit über die Mittagsportion Salat zu kippen.


Man muss die Soße verdünnen. Nimmt man Wasser, dann flockt es. Mit Öl geht es, aber das kann nicht Sinn einer kalorienfreien Soße sein...


Gereicht hat die Soße für 6 kleine Mittagsportionen Salat. Geschmeckt hat sie aber ganz gut, kein Nachgeschmack, bekommen ist sie mir auch.

4,69 € (plus Porto) für 265 ml ist doch ein happiger Preis, ich werde sie nicht mehr bestellen.



Samstag, 6. Mai 2017

1, 2, Zuckerfrei: In nur 6 Wochen Zuckersucht beenden - Glücklich und Gesund leben

Seitdem ich einen Kindl habe lese ich viel mehr und bin auch immer auf der Suche nach kostenfreier Lektüre. Amazon bietet 100 kostenfreie eBooks an, die regelmäßig wechseln - dort habe ich auch diese Lektüre gefunden.

Wenn man sich durch die Kindle-Veröffentlichungen regelmäßig durchklickt, ist mal immer wieder erstaunt, was denn so alles als "eBook" veröffentlicht wird.

Dieses Werk zählt auch dazu.

Es ist keineswegs ein Ratgeber, so wie es in einigen Bewertungen steht, sondern eine Marketingaktion für einen eigenen 6-Wochen-Kurs, natürlich kostenpflichtig, der in Anschluss gebucht werden soll. Auf der letzten Seite erhält der Leser einen Link und soll über 100 Euro bezahlen für ein Seminar.


Dieses Werk hier ist nur eine Zusammenfassung von all dem was man eh schon weiß und was man im Internet sowieso kostenlos lesen kann. Ich kann nicht verstehen, wer einen Kurs zum "Loswerden von Zuckersucht" besuchen sollte. Man muss doch nur frisch kochen und wenn man mal ein Fertiggericht kaufen sollte, dann muss man halt auf die Nährwertangaben schauen, steht doch alles drauf. Außerdem gibt es verschiedene Fitnes- und Diättracker fürs Smartphone, wo man alles dokumentieren und sich auch in der Gruppe motivieren kann - und das alles kostenlos.

Nein, tut mir leid, ich bin hoffnungslos enttäuscht von diesem "eBook", das keinerlei Quellenangaben beinhaltet und eine reine Werbemaßnahme ist. Ich kann es nicht weiter empfehlen, Daumen runter!

 

Amazon-Beschreibung:

Lerne in diesem hilfreichen Ratgeber, was Zuckersucht ist, ob du selbst zuckersüchtig bist und welche Wege aus der Zuckersucht führen.

Du hast schon lange den Eindruck, dass du dich in deinem Tagesablauf von einer „süßen Sünde“ zur nächsten hangelst?
Du fragst dich, warum es so schwer ist, bei den süßen Versuchungen „Nein“ zu sagen?
Du bist der Meinung, dass du deutlich zu viel Zucker konsumierst, schaffst es aber einfach nicht, deinen Konsum einzuschränken?
Dann hast du mit diesem Ratgeber die entscheidenden Antworten auf deine Fragen gefunden! Denn hier bekommst du systematisch erklärt, was es mit der Zuckersucht eigentlich auf sich hat. Du wirst auf den allerneuesten wissenschaftlichen Stand gebracht, was die Forschungen zur Zuckersucht angehen. Du erfährst, wie sich die Konsumgewohnheiten von Zucker im Laufe der Jahrtausende verändert haben und welche Rolle Zucker in modernen Industriegesellschaften spielt. Du bekommst interessante Einblicke in den menschlichen Organismus und die neurochemischen Prozesse, die der Zuckerkonsum nach sich zieht. Du erfährst, wie sich eine Zuckersucht äußert und bekommst die Anleitung für den Zuckersucht-Selbsttest. Du bekommst Wege aus der Zuckersucht aufgezeigt und erhältst außerdem wertvolle Ratschläge, wie du dich und deine Lieben in Zukunft vor der Zuckersucht bewahren kannst.

Lerne in diesem hilfreichen Ratgeber...

• … welche entscheidende wirtschaftliche Rolle Zucker spielt und wie sich das auf die Konsumgewohnheiten auswirkt,

• ... welch erschreckende Konsequenzen ein überhöhter Zuckerkonsum auf lange Sicht für die Gesundheit hat,

• ... welche Parallelen es zwischen klassischen Suchtmitteln und dem Zucker gibt,

• … wie Zucker deinen Gehirnstoffwechsel beeinflusst und dich so dazu bringt, deinen Zuckerkonsum immer weiter zu erhöhen,

• … in wie vielen Lebensmitteln versteckte Zucker untergebracht sind und wie du es schaffst, die Deklarations-Fallen der Lebensmittelindustrie aufzudecken,

• ... was mit der „glykämischen Last“ gemeint ist und wie du es schaffst, einen zuckerbewussten Lebensstil zu leben,

• … welche positiven Auswirkungen ein Leben ohne Zucker auf deine Gesundheit hat,

•... und vieles, vieles mehr!

Sei kein willenloser Zucker-Sklave mehr und lasse dich von der Lebensmittelindustrie nicht mehr weiter auf die Schippe nehmen. Entscheide dich für den zuckerbewussten Lebensstil und bereite dich mit Hilfe dieses Ratgebers darauf vor, deinem neuen Feind, dem Zucker, gut gerüstet entgegenzutreten!

Freitag, 5. Mai 2017

Protein Pancakes

Beim Chefkoch habe ich mir ein Rezept heraus gesucht, welches ich gerne einmal probieren wollte: Protein-Pancakes.

Super einfaches Rezept, bestehend aus 1 Banane, 2 Eiern und 20 Gramm Proteinpulver ohne Geschmack. Einfach zusammen rühren und ab in die Pfanne.

Von der Konsistenz her ist es tatsächlich fest geworden wie ein normaler Pfannkuchen, ließ sich auch gut wenden. Das Ei sorgt für die Bindung, die Banane für die Süße. Gerade wenn man mal wieder eine Banane hat, die schon braun geworden ist, ist dies eine super Idee.


 

Proteinpulver ist neu auf meinem Speiseplan, ich wollte dies statt Mehl einmal ausprobieren, weil ich Weißmehlprodukte weitgehend weglassen möchte. Das Pulver habe ich nicht bei Amazon bestellt wegen der Portokosten, ich habe es vom ortsansässigen Supermarkt. Es ist gelblich, ich dachte erst, dass ich aus Versehen Vanille erwischt habe, aber auf der Dose steht geschmacksneutral.




Wenn ich nicht wüßte, dass hier kein Mehl, sondern Proteinpulver verwendet wurde, hätte ich es nicht gemerkt. Kalorientechnisch macht das Pulver zwar keine gute Figur, da hätte ich ebenso Mehl nehmen können. Aber da es um den Ersatz von Mehl geht, ist das Pulver eine gute Alternative. 



Oben drauf gab es noch eine kalorienfreie Karamellsoße. Ja, sowas gibt es tatsächlich. Mit nur 1 Kalorie pro 100 Gramm muss man nicht sparsam sein.


 

Nur das Gefühl fürs Draussprühen muss man erst mal bekommen, ich habe zu fest gedrückt und es kam viel mehr raus als ich eigentlich wollte. Die Soße ist sehr dünnflüssig, kommt von der Farbe aber genau so hin wie eine herkömmliche Karamelsoße. Sie ist sehr süß, für mein Empfinden kommt sie einer Zuckersoße mit Karamelgeschmack sehr nahe. Kein Nachgeschmack, kann man gut essen.
Passt gut zum Pancake, werde ich öfters machen. Ich kann beides - Eiweißpulver und Karamellsoße - empfehlen.






Dienstag, 2. Mai 2017

Sojamehl - Eiersatz

Dieses Mehl habe ich mir gekauft, weil ich auf Weißmehl weitgehend verzichten möchte.



Das erste Rezept, das ich mit diesem Mehl ausprobiert habe, waren Brötchen. Im Rezept waren auch Eier enthalten, obwohl das Mehl als "Eiersatz" bekannt ist.

Die Brötchen habe ich in einer XXL-Muffin-Form gebacken und sie ließen sich gut aus der Form heraus lösen.
Sie waren von der Konsistenz her fluffig und haben etwas roggen-artig geschmeckt.

Das Mehl an sich ist etwas gelblicher als Weißmehl, hier schaut in die Tüte:


Mein zweiter Versuch war ein Pizzaboden. Dieses Mal gehörte kein Ei zum Rezept, dafür Weizenkleie, Leinsamen, Mandeln und Quark.


Diese Mischung ließ sich tatsächlich auf einem Blech mehr oder weniger ausrollen. Der Pizzaboden wurde 10 Minuten vorgebacken, dann belegt und nochmal in den Ofen geschoben bis der Käse leicht braun wird - wie halt bei einer normalen Pizza auch.
Geschmacklich hat die Pizza nicht überzeugt und auch von der Konsistenz her war sie eher krümelig. Der roggenartige Geschmack des Leinmehles kommt doch sehr durch.

In der Mehltüte ist noch ein Rest drin, einmal Brötchen backen muss ich noch, aber ich glaube nicht, dass ich dieses Mehl noch einmal kaufe, da ich über keinerlei Allergie verfüge und alternative Weißmehlprodukte nicht zwangsläufig verwenden muss.








Backbuch: Brotzeit mit Brotersatz

Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich mich Weißmehl- und Zucker-arm ernähren möchte. Ein Büchlein zum Blättern mit hoffentlich mehrfach erprobten Rezepten erschien mir sympathischer als einfach drauf los gegoogelt und irgendwelche Einzelblätter ausgedruckt.

Es handelt sich hier um ein kleines Büchlein mit 25 Rezepten, Brot, Brötchen, auch Toast und Pizzaboden. Es sind sogar Rezepte dabei, bei denen die Brötchen nicht im Backofen, sondern in der Mikrowelle "gebacken" werden. Für mich eine völlig neue Erfahrung. Man kann die Namen der Rezepte bei Amazon schon in der Voransicht sehen und weil auch der Pizzaboden dabei war, habe ich mich für dieses Büchlein aufgrund der Auswahl entschieden.




Autoren sind die "Low Carb Freunde", welche schon mehrere Büchlein veröffentlicht haben. Dieses ist jedoch mein erstes von den Low Carb Freunden. Es startet mit einer kurzen Einführung ins Thema Low Carb, dann stellen sich die Freunde vor und anschließend erklären sie kurz wie man mit Low Carb abnehmen kann. Und schon startet der Rezeptteil:

Punkt 13: Mikrowellenbrötchen, das war mein erster Gedanke, sind doch schnell fertig, also probiere ich das mal als allererstes. Zutaten zusammen rühren, auf einen Teller, in die Mikro, anstellen, kurz wenden, nochmal kurz anstellen und: fertig!

Was ich vorgefunden habe ist wirklich auf gegangen, groß geworden und fest! Geschmacklich gut, hat gesättigt. Super Sache, mache ich öfters!

Punkt 23: Frischkäse-Pizza. Ein Boden ohne Mehl auf der Basis von Frischkäse mit Ei. Als ich die Masse auf das Backblech gekippt habe, war ich sehr skeptisch, dass das mal fest werden soll. Aber es ist fest geworden und durchaus eine Alternative zum Hefeteig. Hier wurde sie anders belegt als im Rezeptheftchen angegeben.



Einige Rezepte beinhalten als Zutat Gluten, diese Rezepte werde ich nicht ausprobieren oder irgendwann, wenn ich mal erfahrener bin im Backen mit Weißmehlalternativen, abändern. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Heftchen. Die Auswahl ist gut, abwechslungsreich und die Rezepte scheinen mehrfach vorher getestet und optimiert worden zu sein, denn die Beschreibung ist gut und die Backergebnisse entsprechen den Vorstellungen.

Ich vergebe 5 Sterne und empfehle das Heftchen gerne weiter!